ARTMA - KAMPFKUNST IM 21. JAHRHUNDERT

Sifu Günther RÖDER 03

Sifu Günther Plank

 

ARTMA – Kampfkunst, die einen ein Leben lang begleiten soll, muss selbst lebendig sein! 

 

Ohne Wissen zu üben, führt genauso wenig zum Ziel wie viel zu wissen, ohne es anwenden zu können.

 

Meine Kindheit und Jugend war geprägt vom Fußball. Bereits als sechsjähriger hatte ich mir eingebildet Torwart zu werden und musste bereits in frühem Alter mit viel Arbeit und Training mangelndes Talent ausgleichen.

 

Die TV-Serie „Kung Fu“ und Filme wie „Bloodsport“, „Karate Kid“ aber auch „Highlander“ waren schon immer faszinierend für mich. Nach einer Verletzung beendete ich meine Fußballkarriere und wechselte zum Kickboxen.

Der Wendepunkt kam als ich 1995 in einer WingTsun-Einführung von der Effektivität dieses Systems überzeugt wurde und mit dem Studium des WingTsun und Escrima begann.

Viel Training gewohnt, entwickelte ich mich schnell zur rechten Hand von Sifu Gernot Redondo und half ihm beim Aufbau seiner Innsbrucker Schule. 1999 eröffnete ich meine erste eigene Kampfkunstschule in Hall, 2000 kam die Schwazer Schule dazu.  

2001 traf ich meine Ex-Frau Anja Röder auf einem Lehrgang in München. Gemeinsam schlossen wir 2004 die Prüfung zum 3. Lehrergrad EWTO bei Si-Gung K. R. Kernspecht ab.

Durch sie kam ich auch in engeren Kontakt zu Sifu Franz Herzog, der seither mein Lehrer und Wegbegleiter ist.

Einige persönliche Veränderungen führten Anfang 2007 zur Trennung von der EWTO. Dies änderte jedoch damals nichts an unserer Zusammenarbeit mit Sifu Franz, welcher ja in weiterer Folge einige Jahre danach die EWTO ebenfalls verließ und ARTMA zum Leben erweckte.

 

Die Dao Schule Tirol schloss sich also 2011 dem ARTMA Schulverbund an.

Durch die zeitliche Verschiebung gibt es gewachsene Unterschiede in Details des Unterrichtsaufbaues, nicht jedoch in der ganzheitlichen Betrachtungsweise dieser stilfreien, lebendigen und ganzheitlichen Kampfkunst.

 

Ganzheitlichkeit und geschmeidige Körperarbeit (sei es durch die Ansätze von Feldenkrais, Rolfing, Alexandertechnik, oder natürlich auch die Energiearbeit innerer Kampfkunst-Stile), die Antworten auf Fragen „warum etwas funktioniert“ und wie ich dies meinen SchülerInnen vermitteln kann, so dass es auch für sie funktioniert, sind meine Antriebsfedern.

 

Die Synthese aus geradlinig (Wing Chun), rund (Tai Chi) und spiralförmig (Bagua) bildet die Basis meines Unterrichtsansatzes.

Dies, ergänzt durch weitere Elemente und Ideen aus anderen Kampf- und Bewegungskünsten und Kampfsportarten in mein Training, meinen Unterricht und mein Leben zu integrieren, ist mein Weg.

Und das bringt Freude, Energie und beständiges Wachstum!

 

Ende 2011 wurde mir die Ehre zuteil zum Sifu ernannt zu werden.

Dieser verantwortungsvolle Ehrentitel und die Tatsache, dass ich einige meiner Schüler seit mittlerweile über 15 Jahren begleiten darf, geben mir das Gefühl, einen guten Weg zu gehen.